Die Reise selbst war schon ein Abenteuer an sich. Zwischen Champaign und unserem Bestimmungsort in West Virginia sind ca. 800 km, also über 9 Stunden mit dem Auto entfernt. Auf dem Weg sind wir durch Indiana & Kentucky durchgefahren. In Kentucky wurde spontan ein Zwischenstopp bei Wild Turkey Bourbon distillery angelegt. Im Endeffekt sind wir am Freitag gegen 10 Uhr losgefahren und sind gegen 11 Uhr am Campingplatz angekommen. Da in den USA kein offene Alkoholbehälter im Auto mitgeführt werden können, wurde die Fahrt umso schwerer. Dafür haben wir bei Hooters abends gegessen. Am Campingplatz ging es wie üblich zu. Zeltaufschlagen, Feuer machen, Bier trinken. War lustig.
Den nächsten Tag wurde mit Wandern verbracht. Der New River Gorge National River wurde 1987 zum Nationalpark erhoben, wegen seiner landschaftlichen Schönheit, seiner reichen Flora und Fauna und den Erinnerungen an Amerikas früheren Bergbau (1875-1950) und Zugverkehr. Wir sind die Kaymoor Trail runter bis zum New River und dann wieder hoch durchgewandert. Ein anstrengende Angelegenheit. Abends gab es lecker Pizza im Lokal nicht weit vom Campingplatz. Vorm Schlaf wurde nochmal die Inhalte der Bierdosen auf Geschmack überprüft.
Am Sonntag gegen 5 a.m. sind war dann für unsere eigentliche Ziel - Rafting - aufgestanden. Nach dem Frühstück & Abgabe unsere jedliche Rechte durch das Unterschreiben des Waivers ging es mit dem Bus zum Gauley River. Der Upper Gauley (die ersten 16 Milen vom Staudamm flussabwärts) ist ein Klasse-V-Fluss - die schwerste Kategorie, die es gibt. Klasse-VI wird als unrunable (unfahrbar) eingestuft und definiert sich mehr oder weniger dadurch, dass eine Bodyraft, d.h. ohne jegliches Boot, zum sicheren Tod führt. Der ca. 6 stündige Trip war alles andere als langweilig: schnellere Klasse VI und V (es gab 6 davon) Passagen wechselten sich mit langsameren Klasse III Passagen ab und zwischendurch gab es immer wieder eine Pause in Klasse I und II Abschnitten.
Insgesamt wurde ich drei Mal aus dem Raft katapultiert, meine Sandalen zwei mal unter dem Wasser verloren & wieder gefunden, einmal eine längere Zeit Unterwasser nach Luft gesucht und natürlich vom Jochen mit dem Paddle auf dem Kopf geschlagen. Die beste Zeit hatte ich natürlich beim den letzten 5-Levels Rapids als Jason & ich die vorderen Postionen besetzten. Der Guide das Kommando zum rudern gibt und man die Paddlebewgung durchführt um nur zu spüren, dass es gar kein Wasser unten gibt da die Nase des Rafts plötzlich ungefähr 3 Meter in der Luft hängt. Wenige Sekunden später ist die Situation umgekehrt, die Nase stürzt sich ins Wasser, man kriegt dutzende Liter Wasser ins Gesicht und der Raft springt wie ein Korken auf den Wellen. Manchmal enden solchen Tricks mit noch einen schnelleren Beschleunigung, Dunkelheit und der Feststellung, dass man unter Wasser nicht wirklich Atmen kann und die große dunkle Wolke über einen der eigene Raft ist. Der Helm & die Rettungsweste waren mehr als notwendig!
Am Sonntag gegen 5 a.m. sind war dann für unsere eigentliche Ziel - Rafting - aufgestanden. Nach dem Frühstück & Abgabe unsere jedliche Rechte durch das Unterschreiben des Waivers ging es mit dem Bus zum Gauley River. Der Upper Gauley (die ersten 16 Milen vom Staudamm flussabwärts) ist ein Klasse-V-Fluss - die schwerste Kategorie, die es gibt. Klasse-VI wird als unrunable (unfahrbar) eingestuft und definiert sich mehr oder weniger dadurch, dass eine Bodyraft, d.h. ohne jegliches Boot, zum sicheren Tod führt. Der ca. 6 stündige Trip war alles andere als langweilig: schnellere Klasse VI und V (es gab 6 davon) Passagen wechselten sich mit langsameren Klasse III Passagen ab und zwischendurch gab es immer wieder eine Pause in Klasse I und II Abschnitten.
Insgesamt wurde ich drei Mal aus dem Raft katapultiert, meine Sandalen zwei mal unter dem Wasser verloren & wieder gefunden, einmal eine längere Zeit Unterwasser nach Luft gesucht und natürlich vom Jochen mit dem Paddle auf dem Kopf geschlagen. Die beste Zeit hatte ich natürlich beim den letzten 5-Levels Rapids als Jason & ich die vorderen Postionen besetzten. Der Guide das Kommando zum rudern gibt und man die Paddlebewgung durchführt um nur zu spüren, dass es gar kein Wasser unten gibt da die Nase des Rafts plötzlich ungefähr 3 Meter in der Luft hängt. Wenige Sekunden später ist die Situation umgekehrt, die Nase stürzt sich ins Wasser, man kriegt dutzende Liter Wasser ins Gesicht und der Raft springt wie ein Korken auf den Wellen. Manchmal enden solchen Tricks mit noch einen schnelleren Beschleunigung, Dunkelheit und der Feststellung, dass man unter Wasser nicht wirklich Atmen kann und die große dunkle Wolke über einen der eigene Raft ist. Der Helm & die Rettungsweste waren mehr als notwendig!
Als Fazit vom Rafting kann ich nur sagen: AWESOME!!!! Ich würde es jeder Zeit nochmal machen und jedem empfehlen. Die Fotos können nur teilweise den Spaß & Adrenalin des Trip wiedergeben. Für mehr Impressionen wie es auf der Gauley River zugeht, schaut man sich am besten dieses Video vom unseren Rafting Unternehmen. Im Video ist die Rafting Reise der UIUC Studenten aus dem Jahr 2006 zu sehen. Wir würden zwar nicht gefilmt, aber bei uns sah alles ziemlich ähnlich aus. Viel Wasser, verrückte Guides und SPASS!





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